Wir überqueren die Biskaya von Île d'Yeu nach Gijon und weiter nach A Coruña, holen unser Einkaufswägeli in Port-la-Forêt und erkunden das spanische Hinterland zwischen Bilbao und A Coruña.
Bei Ankunft auf der Île d'Yeu haben wir ganze bretonische Küste dreimal befahren und an 55 Marinas oder Ankerplätze Halt gemacht. Die Bretagne ist äusserst vielfältig.
Die Merci bleibt den Winter über im gut geschützten Hafen von Port-la-Fôret in der Nähe Concarnau im Wasser. Wir fahren in die Schweiz und hüten wieder eine Wohnung, diesmal in Heimberg bei Thun. Im Frühling gibt es viel zu tun auf der Merci.
Es ist wie wohnen in La Coruña. Die Merci bleibt 6 Wochen am Steg. Wir putzen, arbeiten und basteln am Schiff, lernen Segler kennen, wandern, besuchen Museen und Ausstellungen, gehen essen, machen Ausflüge mit dem Auto und faulenzen.
Die Merci ist in einem aussergewöhnlich guten Zustand, versichert uns die Bootsexpertin, welche unser Schiff begutachtet hat. Das Schweizerische Schifffahrtsamt hat eine Expertise verlangt, damit wir weiterhin die Schweizer Flagge am Heck führen dürfen. Alles muss seine Ordnung haben.
Und dann wird es Zeit aufzubrechen.
Titelbild
Bei der Pointe du Raz, ganz im Westen der Bretagne, blicken wir im Februar über die Biskaya Richtung Spanien. So ruhig ist das Meer hier selten.