unsere Jahre
in Kroatien

Lehrjahre in der Adria


Best of Kroatien


2011 - 2018

Nachdem wir die Jurawind in Grado gekauft haben, verlegen wir unsere Basis bald südwärts, nach Veli Iz in Mitteldalmatien. Ein gemütlicher Ort, besonders zu empfehlen sind die Konobas Luzarjia und Galija. Die Marina ist klein, gut geführt, die Leute sind hilfsbereit und freundlich. Veli Iz bleibt viele Jahre unser Heimathafen.

Sibenik, mit der sehenswerten Kathedrale ist eine Pause wert. Bis Skradin kann mit dem eigenen Boot hochgefahren werden. Wir haben schon im Fluss geankert (Achtung Strömung erfordert Landleinen) oder sind in der Marina untergekommen. Der Krka-Nationalpark ist ein Tagesausflug wert.

Wir segeln gerne nach Primosten, südlich von Sibenik. Die Kirche oben auf dem Hügel ist weithin sichtbar. Im Hafenbecken liegen Bojen, meist etwas Schwell, am Stadtkai kann auch angelegt werden. Vorsicht geboten ist beim Essen; wir sind mehrmals bei schönstem Wetter mit vollem Bauch rausgefahren, und in ein Gewitter geraten. Die Mitsegler bedauern jeweils, eine Pizza gegessen zu haben.

Rogoznica etwas weiter südlich dagegen, bietet prima geschützte Bojen. Kaprije bietet sich an zum Schwimmen, ein Eis zu essen, an der Boje zu übernachten und etwas zu essen in einem der Restaurants. Herrlich unaufgeregt!

Ein Muss für uns ist Zirje, die Insel liegt nordwestlich von Primosten. Die Konoba Stupica besuchen wir Jahr für Jahr; Anfangs wurde das Wasser aus der Küche zum Abwaschen eimerweise angeschleppt. Mittlerweile fliesst es, erhitzt durch Solarzellen, aus dem Hahnen. Die gebratenen Fische, der lauwarme Kartoffelsalat und vor allem die Seele der Konoba, Rosa, machen den Ort für uns zum Highlight. Es lohnt sich, zu den römischen Ruinen auf dem benachbarten Hügel zu spazieren; sei es vor, nach dem Essen oder wie wir, bei Vollmond.

Trogir ist sehr touristisch, jedoch sehenswert. Es lässt sich vor der Burg im Schlick ankern, die Wassertiefe nimmt sehr rasch ab, Tiefe im Auge behalten. In der Marina herrscht bei Crew-Wechsel am Samstag Hochbetrieb.

Die Marina Vlaska, in Milna auf der Insel Brac ist nicht die billigste, der freundliche Empfang und die Hilfsbereitschaft des Marina-Chefs (er organisiert z.B. das Wäsche waschen) haben uns animiert, einen Ruhetag einzulegen.

Insel Hvar, Vrboska. Die unfreundliche Marina auf der Nordseite der Insel steht in krassem Widerspruch zum pittorsken Städtchen. Es lässt sich auf historischen Pfaden (UNESCO-Welterbe das Feld von Stari Grad) nach Stari Grad wandern, wo nebst der Marina ein Bojenfeld ausliegt. Gutes Essen im Restaurant Pharia. Ein Spaziergang zur hochgelegenen Kapelle lohnt sich.

Einen kleinen Naturhafen laufen wir regelmässig an, Zarace, im Südwesten der Insel, Restaurantbojen liegen aus. Herrlich auch zum Schwimmen, den Sonnenuntergang geniessen...

Super an Kroatien sind die vielen Ankermöglichkeiten bei fast allen Wind- und Wetterlagen. Insbesondere Solta bietet gut geschützte Ankerbuchten Korcula, auf der gleichnamigen Insel ist sehr touristisch, es lässt sich ankern in der Bucht südöstlich der Stadt. Südöstlich von Korcula bietet sich die einfache Marina Lumbarda an.

Vela Luka auf der Ostseite der Insel: es ist eng zum Ankern! Am Morgen driftet eine Jacht haarscharf an der Jurawind vorbei....

  • Veli Iz
    Autos fahren auf Iz auch ohne Kontrollschilder
  • Trogir, Weltkulturerbe
    Trogir, Weltkulturerbe
  • Marina Sali
    Marina Sali
  • Konoba Stupica
    Rosa, die gute Fee der Konoba Stupica
  • Zastava 750LE
    Zastava 750LE
  • Primosten
    Primosten
  • Mljet, Segelschiff
    Jurawind bei Mljet (cs)
  • Spit
    Split
  • Dorade
    köstliche Doraden

    Ein Muss ist die Insel Mljet, genauer die Bucht Polace im Nationalpark im Nordwesten der Insel. Ein absolut geschützter Ankerplatz mit 10 Metern Wassertiefe. Es lässt sich wunderbar wandern, der Berg Montokuc (257müM) bietet Rundumsicht. Etwas mondäner geht es bei Pomena zu. Das Ankern auf 15 Metern ist problemlos; in den Restaurants steht Drachenfisch, Languste, Skorpionfisch auf der Speisekarte, sie tummeln sich in Vivarien, wir suchen uns einen billigeren Fisch aus.

    Im Nordosten von Mljet landen wir an der Mooring vom Hotel Maestral in Okuklje. Ein empfehlenswerter Ort.

    Dubrovnik, no comment, überwältigend! Nicht verpassen. Unsere Gäste Christina und Kurt entscheiden sich, weitere 2 Wochen mit uns an Bord zu verbringen, die Chemie stimmt. Wir haben hin und wieder Gäste, mit Brigitte und Barbara, Simone verbrachten wir eine lustige Woche, unsere Kinder mit Anhang sind immer gern gesehene Mitsegler. Yvonne und Max genossen ihre Zeit mit uns von Tag zu Tag mehr. Ueli kommt trotz Seekrankheit, Annette, Heidi und Andy, Evi und Renato, die Segelneulinge, lassen sich mehr oder weniger vom Segeln begeistern. Motorenflüsterer Kurt bleibt lieber an Land.

    Omis, das Piratenstädtchen, ist ein Besuch wert. Wer Lust hat, kann in der Cetina riverraften.

    In Split, etwas weiter nördlich, der Diokletianspalast und die gesamte Altstadt sind UNESCO-Weltkulturerbe, schlendern wir durch die Gassen, bewundern die Stadtmauer, kaufen auf dem Markt ein, erholen uns in einem der zahlreichen Cafés.

    Dugi Otok, Nationalpark Telascica, wir legen uns in der weiten Bucht an eine Boje. Unser Ziel ist der Salzsee Mir. Das Baden im recht salzigen Wasser wirkt belebend. Wir segeln bei Sonnenuntergang der imposanten Steilküste entlang, imponiert auch unseren Gästen!

    Entlang der Insel lässt sich sehr gut bei ehemaligen Marine-Bunkern übernachten.

    Sali: Hafenkino. Zaglav: Tankstelle. Veli Rat: markierte, untiefe Einfahrt.

    Vrgada: nordwestlich von Murter ist ein Traumplatz. Es hat Bojen, einen Sandstrand(!)

    Die Kornaten sind einmalig, Weltnaturerbe und überteuert. Die Einfahrt nördlich der Insel Katina ist spannend, es lässt sich in der nördlichen Bucht ankern, manchmal liegen Bojen aus; wir haben es noch nicht ausprobiert, wenden uns gegen Süden und segeln durch die Kornaten. Wir haben festgemacht an der Insel Kornat am Steg in der Bucht Vrulje (Restaurant Robinson), am Steg der Konoba Striznja (Wanderung auf den Hügel mit grandioser Aussicht und einer elenden Fliegenplage), Bucht Lavan (Partybucht), unfreundliches Restaurant Idri.

    Ganz im Süden ist die Insel Lastovo, lange nicht öffentlich zugänglich, heute ein Naturpark. Für uns ein Geheimtipp; wir Ankern in der gut geschützten Bucht Preszba, einem ehemaligen Marinestützpunkt. Die verfallenden Gebäude animieren Roger zum Fotografieren.

    Vis, ein teures Pflaster! Gute Peka in der Konoba Vatrica.

    Fisch kaufen wir oft direkt von den Fischern, wir essen mehrheitlich an Bord. Was ist schöner, als in einer Ankerbucht den Einbruch der Nacht abzuwarten, bei einem Glas Wein...

    • Telascica, Dugi Otok
      Klippe bei Telascica (Dugi Otok)
    • Perlenkette
      Inseln wie an der Perlenkette
    • Badespass
      Badespass mit YD und DL
    • Ueli
      Ueli
    • Split, Kreuzfahrtschiff
      Split wird mit Menschen überschwemmt
    • Fährmann, Zadar
      Fährmann bei Zadar
    • UFO, unidentified floating Object
      UFO im Nebel, unidentified floating object
    • Löschflugzeug
      Löschflugzeug bei Zielflugübung
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